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Recruiting in der „New World of Work“ Recruiten Sie noch oder teilen Sie Infos auf Augenhöhe?

Wann hat „The New World of Work“ eigentlich begonnen oder beginnt sie erst? Sind Sie schon fit dafür?

Im Rahmen unseres regelmäßigen Newsletters wollen wir mit Ihnen unsere ganz persönlichen Erfahrungen austauschen: Lesen Sie was unsere Beraterkollegen Tanya Pagani oder Gerhard Habitzl dazu meinen. Lassen Sie sich von Ideen zum Active Sourcing inspirieren. Erfahren Sie wie man mit Mitarbeitern oder Bewerbern auf Augenhöhe reden kann.

„Eine immer wichtigere Aufgabe im Recruitingprozess wird sein, Kandidaten den Job schmackhaft zu machen.“

Mag. Tanya Pagani

Mag. Tanya Pagani

„Früher lag die Entscheidungsmacht bei der Mitarbeitersuche ganz klar beim Unternehmen. Heute sieht das ein wenig anders aus: Die Bewerber sind selbstsicherer und fordernder geworden. Bewerber sehen sich das Unternehmen ganz genau an, bevor sie einen Job annehmen. Ich erlebe immer öfter, dass Kandidaten absagen, weil sie ein attraktiveres Angebot bekommen haben.

Diese Entwicklungen werden den Prozess der Mitarbeitersuche stark verändern. In Zukunft werden jene Unternehmen erfolgreich rekrutieren, die akzeptieren, dass sie im Arbeitsmarkt mit anderen Arbeitgebern im Wettbewerb um potentielle Mitarbeiter stehen. Eine immer wichtigere Aufgabe im Recruitingprozess wird sein, Kandidaten den Job schmackhaft zu machen, also quasi den Job „zu verkaufen“, und auch direkt auf die Kandidaten zuzugehen. Manche Kandidaten bewerben sich gar nicht mehr, sondern warten ganz bewusst darauf von Unternehmen aktiv angesprochen zu werden.“

Falls Sie überlegen, Kandidaten für Ihre nächste offene Position auch direkt anzusprechen, bietet dieses Dokument von karriere.at alle Infos für den Start.

„Bewerber sollte man keinesfalls wie Bittsteller, sondern wie gleichwertige Partner behandeln.“

Mag. Gerhard Habitzl

Mag. Gerhard Habitzl

„Erfolgreiches Recruiting in der „New World of Work“ behandelt die Bewerber auf Augenhöhe. Das bedeutet, dass man die Dinge ein wenig anders angehen muss, als noch vor ein paar Jahren. Bewerber sollte man keinesfalls wie Bittsteller, sondern wie gleichwertige Partner behandeln. Das beginnt schon bei der Kommunikation im Vorfeld: Wenn Unternehmen schnell auf eingegangene Bewerbungen reagieren, bei Fragen rasch antworten und dem Bewerber klare Informationen zum Status des Recruiting-Projekts geben, zeugt das von Respekt und Wertschätzung.

Mitarbeitersuche auf Augenhöhe bedeutet, dass auch der Informationsaustausch auf Augenhöhe stattfindet. Der Kandidat präsentiert neben seinen CV auch Zeugnisse und Referenzen. Das Unternehmen ist aufgerufen, Bewerbern noch mehr als bisher mit relevanten Informationen und Daten zum Unternehmen und zur Stelle (z.B. Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung, Unternehmenskennzahlen etc.) zu versorgen. Dem Bewerber sollte man jedenfalls schon im Vorfeld die Möglichkeit geben, die Führungskraft, das Team, den Arbeitsplatz und die Arbeitsaufgaben im Detail kennenzulernen. So kann der Kandidat prüfen, ob das Unternehmen wirklich zu ihm passt.“

> Wenn Sie wissen wollen, wie ein erfolgreiches Zusammenarbeiten mit Mitarbeitern und Bewerbern auf Augenhöhe aussehen kann, empfehlen wir Ihnen den Film „Augenhöhe“. Dieser Film hat 2015 für viel Diskussion gesorgt. Sehen Sie sich den Trailer auf augenhoehe-film.de an.

Was sind Ihre Erfahrungen mit der „New World of Work“? Teilen Sie Ihre Erlebnisse auf Xing mit uns! 

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